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27. April 2012 - Blutspenden als Familiensache

Bürgermeister Manfred Eis (rechts) als Vorsitzender des Roetgener DRK-Ortsvereins ehrte gemeinsam...

(27.,04.2012) Roetgen. „Blut ist ein ganz besonderer Saft“, wusste schon Goethe, und bis heute kann es nicht künstlich hergestellt werden. Unfallopfer und Schwerkranke sind deshalb auf die Spendenbereitschaft ihrer Mitmenschen angewiesen.

 

Der DRK-Ortsverein Roetgen dankte jetzt in einer kleinen Feierstunde den treuen Vielfachspendern, die dazu beitragen, die der Bevölkerung mit Blutkonserven sicherzustellen. Im Restaurant Zum Hövel begrüßte der Ortsvereins-Vorsitzende, Bürgermeister Manfred Eis, neben den Jubilaren auch die Roetgener Blutspendebeauftragte Hildegard Faymonville sowie seine Stellvertreterin Inge Tappert und Bereitschaftsleiter Guido Offermann. Als stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Städteregion überbrachte er gleichzeitig auch dessen Grüße und Glückwünsche.

 

Besonders hob Manfred Eis hervor, dass sich die Spenderinnen und Spender uneigennützig und ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache stellen. Es sei schon etwas Besonderes, wenn man sich über viele Jahre hinweg immer wieder motiviert, die Blutspendetermine zu besuchen und die insgesamt rund zweistündigen Prozedur in Kauf zu nehmen: Registrierung, Blutentnahme und Ruhephase. Und das nach einem vielleicht schon langen und anstrengenden Arbeitstag, betonte Hildegard Faymonville.

 

Schon 100 Mal gespendet

 

Mit der mit Eichenkranz und Brillanten geschmückten Goldnadel und einer Ehrenurkunde des DRK-Blutspendedienstes sowie einem Präsent des Ortsvereins bedankten sich Manfred Eis und Hildegard Faymonville bei den Jubilaren. Spitzenreiter war Dieter Plum, der bereits 100 Mal zur Ader gelassen wurde. Auf 75 Spenden hat es Günter Schumacher gebracht, und je 50 Mal waren Hans Ortmanns und Walter Schreiber dabei. Zu den Blutspende-Jubilaren gehören auch Michael Hienzsch (75 Spenden) sowie Ilse Rombach (50 Spenden), deren Vater und Brüder ebenfalls zu den treuen, schon mehrfach geehrten Vielfachspendern gehören.

 

Durch seinen Vater sei er zur Blutspende gekommen, erinnert sich Dieter Plum, und wie bei ihm ist dieses Engagement auch bei den meisten anderen Spendern „Familiensache“.

 

So konnte auch die Tochter von Hans Ortmanns schon für 25-fache Spende geehrt werden, freute sich Hildegard Faymonville. „Ich hoffe, ich kann euch alle am 11. Mai wieder begrüßen“, bat die Blutspendebeauftragte die Jubilare, dem DRK auch weiterhin die Treue zu halten, denn mit Beginn der Urlaubsszeit sind wieder Engpässe in der Versorgung zu befürchten.

 

Viermal im Jahr ist in Roetgen das Spendelokal im evangelischen Gemeindehaus geöffnet. Ca. 15 Helferinnen und Helfer sind dann im Einsatz, damit die Blutentnahme bei jeweils rund 70 bis 80 Spenderinnen und Spendern reibungslos abgewickelt werden kann. Auch dieser Dienst geschieht ehrenamtlich, betonte Manfred Eis und richtete einen herzlichen Dank dafür auch an die „gute Seele“ Hildegard Faymonville und das ganze Team.

Quelle: Eifeler Zeitung / Eifeler Nachrichten vom 27.04.2012